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Bahnhof Dortmund-Wickede


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An der Stelle, wo sich der Bahnhof Dortmund-Wickede befindet, überquert der Hellweg die Eisenbahnstrecke. Bis zur Neuordnung des Wickeder Straßennetzes Ende der 1990er-Jahre befand sich hier ein Bahnübergang. Außer dem alten Schrankenwärterhäuschen ist davon jedoch heute nichts mehr zu erkennen.

Der Bahnhof Dortmund-Wickede wurde am 26.05.1963 im Rahmen des S-Bahn-Vorläuferverkehrs eröffnet und stellte eine Beziehung zwischen der Straßenbahnlinie der Dortmunder Stadtwerke AG und den Nahverkehrszügen der Deutschen Bundesbahn her.

Die Straßenbahn fuhr damals weiter bis zum Bahnhof Unna. Erst am 01.07.1965 wurde der Abschnitt von Wickede bis Unna stillgelegt. Seitdem ist der Bahnhof Wickede der östliche Endpunkt des Dortmunder Straßenbahnnetzes.

Als am 01.01.1980 die Einzeltarife der örtlichen Stadtwerke und Verkehrsunternehmen des Ruhrgebiets und Rheinlands durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr abgelöst wurden, blieb der Bahnhof Wickede weiterhin Tarifgrenze. Denn die Buslinien von Dortmund-Wickede nach Unna und Holzwickede gehören zur Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe (VRL), nicht zum Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR).

Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr erstreckt sich von hier bis zur Grenze zu den Niederlanden bei Venlo und bis nach Dormagen und Langenfeld (südlich von Düsseldorf). Die Verkehrsgemeinschaft Ruhr-Lippe dagegen reicht von hier bis Lippstadt, Geseke und Winterberg.

So muß man hier, wo man früher mit der Straßenbahn geradeaus weiterfahren konnte, heute nicht nur in den Bus umsteigen, sondern sogar noch zwei verschiedene Tarifsysteme kennen.

Die Eisenbahn bildet allerdings eine Ausnahme. Denn die Linie nach Unna, seit dem 03.06.1984 eine S-Bahn, darf der Fahrgast auch mit einem Ticket des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr benutzen.

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Auffällig ist das alte Schrankenwärterhäuschen. Es diente früher der Bedienung des hier befindlichen Bahnübergangs.

Ein wenig westlich, am ehemaligen Bahnhof Asseln-Wickel beginnt die Hörder Kohlenbahn. Dies war eine Werksbahn, d.h. eine Bahn des nichtöffentlichen Verkehrs zur Zeche Holstein. Sie führte weiter durch Neuasseln zu den Hochofenwerken in Hörde.

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