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Der Bahnhof Barmstedt befindet sich am Ende der HVV-Linie A3,
die vom Bahnhof Elmshorn hierher herüberführt.
Auf dem Bild unten sieht man die Abstellanlagen der Eisenbahngesellschaft. Der Güterwagen rechts
im Bild zeigt, daß auf den Privatbahnstrecken nördliche von Hamburg nicht nur Personen, sondern auch
Güter befördert werden. Schließlich enden die Gleise der Eisenbahn hier in Barmstedt nicht, sondern
führen weiter nach Ulzburg bzw. Kaltenkirchen, wo sie an die Gleise der Altona-Kaltenkirchen-Neumünster-Bahn
sowie der Alsternordbahn anschließen.
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Daß die Eisenbahnstrecke früher nicht nur bis Ulzburg weiterführte, sondern sogar über Nahe und
Sülfeld bis nach Bad Oldesloe, ist in dem unten abgebildeten Kartenausschnitt aus einer Karte des
Mineralölkonzerns BV-ARAL (Benzol-Vereinigung, Aromaten-Alifaten), Ausgabe 1970/71, zu sehen.
Im Gegensatz zu vielen anderen Herausgebern von Auto- bzw. Landkarten hat der Mineralölkonzern Aral
stets auch die Eisenbahnlinien in seinen Karten komplett und deutlich abgebildet und hat außerdem das Erscheinungsjahr
wahrheitsgemäß auf das Deckblatt gedruckt. Deswegen verwende ich alte Karten von ARAL sehr gerne, um mich
darin über frühere Gegebenheiten zu informieren.
Die Streckenführung bis nach Bad Oldesloe erklärt auch den Namen Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn AG.
Die ungleichen Entfernungen der drei namensgebenden Städten Elmshorn, Barmstedt und Bad Oldesloe erklärt ein Blick
auf die Historie dieser Eisenbahn: Nachdem die Eisenbahnverbindung von Altona nach Kiel nicht über Barmstedt,
sondern über Elmshorn gebaut worden war, nahm am 16. Juli 1896 die Elmshorn-Barmstedter Eisenbahn-Aktiengesellschaft (EBE)
den Eisenbahnbetrieb zwischen Elmshorn und Barmstedt auf, um Barmstedt an das Eisenbahnnetz anzubinden. Erst
knapp 11 Jahre später, am 7. Juni 1907, wurde die Verlängerung bis Bad Oldesloe in Betrieb genommen. Zu diesem
Zeitpunkt wurde die Elmshorn-Barmstedter Eisenbahn AG (EBE) zu der Elmshorn-Barmstedt-Oldesloer Eisenbahn AG (EBO)
erweitert.
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