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Auffällig ist die Numerierung der Gleise (Bild rechts): Die Gleise an den beiden Bahnsteigkanten tragen
die Nummern 101 und 104.
Bei der Eisenbahn werden Gleisnummern mit Hunderterstellen in der Regel dann
verwendet, wenn unterschiedliche Teile eines größeren Bahnhofskomplexes durchnummeriert werden müssen. Die
einzelnen Bahnhofsteile werden dann mit unterschiedlichen Hunderterstellen unterschieden, so wie in einem
Hotel oder einer Behörde die einzelnen Etagen durch die Hunderter- oder Tausenderstelle in der Zimmernummer
unterschieden werden.
Meistens ist es dann so, daß die Gleisnummern des Personenbahnhofs mit der Zahl 1
beginnen, während man die Gleise beispielsweise eines angrenzenden Güterbahnhofs ab 101 numeriert, die
Gleise eines weiteren angrenzenden Areals (bei größeren Anlagen) ab 201 usw.
Sehr gut kann dies z.B. sehen,
wenn man von Dortmund kommend auf den Hauptbahnhof Hagen zufährt und dabei aufmerksam nach den
Gleisnummern des riesigen Verschiebe- und Güterbahnhofs Ausschau hält.
Daß in Dortmund-Kurl die Gleisnummern des Personenbahnhofs mit 101 beginnen, bedeutet, daß ein anderer
Bahnhofsbereich oder ein nahegelegener anderer Bahnhof die Nummern ab 1 tragen muß. Konkret ist es
so, daß die Nummern zur Unterscheidung gegenüber dem nahegelegenen Bahnhof Dortmund-Scharnhorst gewählt
wurde.
Die Gleisnummerierung in sich ist logisch fortlaufend. Am östlichen Bahnsteigende kann man zwei
Kopfgleise zwischen den Gleisen der Fahrstrecke erkennen (Bild rechts). Also ist der Schluß naheliegend, daß
diese die Nummern 102 und 103 tragen, so daß das Fahrgleis Richtung Kamen und Hamm die Nummer 104 erhalten hat.
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